There is a law in Indonesia stating no industrial plantations can convert primary or high conservation value forest into monoculture, generally millions of West African oil palm (Elaeis guineensis Jacq) planted in an endless procession across the landscape, like green oil derricks.
The scale is hard to imagine. The area under oil palm plantations in Indonesia grew 35 fold between 1967 and 2005, and now covers about 21,000 square miles, mostly in Riau, South Sumatra, North Sumatra, West Kalimantan, Jambi and Central Kalimantan provinces. By 2020, another 27,000 to 31,000 square miles will be planted tapping into the gushing price for oil, producing Crude Palm Oil, which can be turned into food, cosmetics or biofuel.
Standing in the way of this is Hardi Baktiantoro. Given that he's arrayed himself against one of Indonesia's most powerful industries, he’ll be a lonely figure against the vast clout of oil palm firms. Hardi started the Centre for Orangutan Protection. He speaks quietly without dramatics, pausing before issuing each sentence. When his words are delivered, they are biting, humorous, and absolute. There's precious time for doubt when you're trying to saving a species like orangutans.
"It's a nightmare," he says of the dead orangutans he saw working in the plantations of Borneo. "I do not have enough compassion to see this cruelty. I have to stop the root of the problem."
Hardi worked for one year with an orangutan rehabilitation sanctuary, rescuing 265 animals in 2006 alone, which he says represents as many as 20,000 killed in the wild (other studies have put the ratio of rescued to dead at 1:5, meaning 1,500 orangutans in this case). Plantations generally cut and bulldoze the trees, grading the land and scraping it clear of any vegetation besides the newly planted oil palm. Orangutans often do not escape. One plantation worker Hardi met said he had killed 40 orangutans himself, and he laments he even spent one year rehabilitating them, instead of saving them.
"It's like you're mopping a wet floor, but the leak from the roof is still coming," he says. "So I quit."
With funding from British NGOs and individuals around the world, he began advocating a strategy of getting the story out by any means -- which often includes deceiving plantations about why they have entered their land using disguises such as land surveyor or journalists. They document the destruction and put public and legal pressure on the plantation companies, some among the largest such firms in the world.
"We compile evidence of the crime and expose it to the public," says the director of the Centre for Orangutan Protection, whose newest car, a menacing black Mitsubishi land cruiser called The Aped Crusader, will be making its debut in Bali this month. "Sometimes we cannot prove it is a crime, but we can still prove it’s cruel. And we tell people, and we stop the companies."
Grass roots organisations like the Centre for Orangutan Protection (COP) are the only environmental groups that are actually doing something proactive to tackle the palm oil problems in Indonesia. The large environmental groups just write reports and focus on fundraising to pay for their sometimes lavish lifestyles.
Next time you want to donate to a charity that helps orangutans, donate to the smaller ones, donate to COP.
And if you ever want to write an email and complain to these people and companies who play a part, directly or indirectly, in rainforest destruction, go to orangaction.blogspot.com
Posted by: Amanda | August 13, 2008 at 04:55 AM
Krisewirtschaft
von Raivo Pommer raimo1@hot.ee raimo.pommer@wippies.fi
Günter Hermann war es gewohnt zu steuern, den Ton anzugeben, zu entscheiden. Der Vorstandschef lebte in einem ansehnlichen Haus, pflegte kostspielige Hobbys wie Segeln und Golfen, galt als Erfolgsmensch. Doch das ist vorbei.
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Heute ist der Mittfünfziger hoch verschuldet, hat Insolvenz angemeldet, alle Vereins-Mitgliedschaften gekündigt und findet nicht einmal eine Zwei-Zimmer-Wohnung. Sobald ein Hausbesitzer beim Besichtigungstermin nach einem Schufa-Eintrag fragt und seine Verschuldung damit offenkundig wird, ist die Wohnung futsch, erzählt Hermann geknickt. Seine Zuhörer wissen genau, wovon er redet. Viele haben finanziellen Absturz, emotionalen Druck und Isolation hinter sich oder stecken noch mitten drin, wie sie im Kölner Gesprächskreis «Anonyme Insolvenzler» schildern.
«Wir haben ein deutlich wachsendes Interesse, und der Zulauf wird in den kommenden Monaten sicher noch richtig steigen», glaubt Gründer Attila von Unruh angesichts der Wirtschaftskrise. «Unsere Teilnehmer kommen aus allen Bereichen», sagt er. «Da ist der ehrbare Kaufmann, der massiv leidet, weil er seine Mitarbeiter nicht mehr bezahlen kann, die Alleinerziehende, die mit ihrer Ich-AG gescheitert ist oder auch die Frau, die nach Zwangsversteigerung des Hauses ihre Ehe den Bach runter gehen sieht.» Seit gut einem Jahr treffen sich die «Anonymen Insolvenzler» einmal im Monat in Köln. Zusätzlich gibt es Themenabende zum komplizierten Insolvenzrecht, bei dem etwa Rechtsexperten oder Insolvenzverwalter informieren.
Doch das Angebot reicht nicht mehr aus, der Bedarf wächst in Zeiten täglicher Hiobsbotschaften über Stellenstreichungen, Firmenpleiten, Kurzarbeit oder düsteren Konjunkturprognosen. Ein anonymer Gesprächskreis ging gerade für Insolvenzler in Hamburg neu an den Start. In vielen Städten wie Berlin, München, Frankfurt oder Kassel sind ähnliche Initiativen im Aufbau. «Wir gründen auch gerade einen gemeinnützigen Verein, um die wachsenden Jobs auf mehrere Schultern zu verteilen. Wir haben ein große Zahl von Mitstreitern in ganz Deutschland», sagt Ex-Firmenlenker von Unruh, der noch vor kurzem selbst vor dem Ruin stand. Seine eigene Insolvenz habe er als «traumatisch und lebensbedrohend» empfunden.
Anonymität und Vertraulichkeit werden groß geschrieben, um die Hemmschwelle zu minimieren. ««Es ist besonders schwer, um Hilfe zu fragen, wenn man früher das Leiten und Lenken gewohnt war. Man fühlt sich gelähmt und ausgeliefert», weiß von Unruh. In Kleingruppen gehen die Männer und Frauen allen Alters Themen an, die auf den Nägeln brennen, «in einem sehr wertschätzendem Rahmen», wie der Gründer betont. «Es geht um konkrete Fragen zur Verbraucherinsolvenz, um den Umgang mit der kriselnden Beziehung oder darum, einfach mal über sein emotionales Tief reden zu können.»
Nach Zahlen von Creditreform werden die Firmeninsolvenzen 2009 auf 33 000 bis 35 000 Fälle steigen, im vergangenen Jahr hatten 29 800 Unternehmenspleiten die Gerichte beschäftigt. Bei den privaten Insolvenzen prognostiziert die Creditreform Wirtschaftsforschung einen Zuwachs von knapp 100 000 (2008) auf bis zu 145 000 Fälle in diesem Jahr. 2008 waren bundesweit 6,9 Millionen Menschen über 18 Jahren überschuldet oder hatten nachhaltige Zahlungsstörungen
Posted by: r | February 28, 2009 at 11:42 AM
Raivo Pommer
raimo1@hot.ee
Luftgeld
Finanzpolitik und Steuerwesen sind oft so furchtbar abstrakt. Nehmen wir zum Beispiel die Zahl 100 Milliarden. Was sind 100 Milliarden? Seit einiger Zeit treibt uns der Gedanke um, wie man die guten Taten veranschaulichen kann, die wir als Steuerbürger notleidenden Geldabfackelvereinigungen aus der Finanzbranche zukommen lassen sollen.
Die Lösung ist der Artikel „Geldregen“, den das Versandhaus Tom Wet im Katalog hat (www.tomwet.com). Die monetäre Pappröhre für 13,75 Euro ist eigentlich als Partygag gedacht, kann aber durchaus für ernsthafte Aufgaben eingesetzt werden. Durch einen Dreh an dem 60-Zentimeter-Rohr werden viele Geldscheine - standardmäßig handelt es sich um Spielgeld - mit einem schönen Knall per Druckluftpatrone meterhoch in die Luft katapultiert.
Posted by: tom wet story | March 06, 2009 at 07:25 AM